


Deformed Permutation 3000, as it isthe main work of my bachelor graduation consists of 300 porcelain breasts installed directly on the wall. At first glance, the repetition suggests uniformity. On closer inspection, each form reveals subtle variations in volume, proportion, and surface. What appears standardized resists becoming identical. The work reflects on the tension between imposed ideals of the female body and its inherent individuality. By multiplying a single anatomical fragment, I shift it from intimacy into collective presence. The pieces are made from raw porcelain and remain in a bisque-fired state. They are no longer soft, yet they retaina matte, almost vulnerable surface. The material choice emphasizes both fragility and resilience — a quiet strength held within repetition.
Deformed Permutation 3000, as it isthe main work of my bachelor graduationconsists of 300 porcelain breastsinstalled directly on the wall.At first glance, the repetition suggestsuniformity. On closer inspection, eachform reveals subtle variations in volume,proportion, and surface. Whatappears standardized resists becomingidentical.The work reflects on the tension betweenimposed ideals of the femalebody and its inherent individuality. Bymultiplying a single anatomical fragment,I shift it from intimacy into collectivepresence.The pieces are made from raw porcelainand remain in a bisque-fired state.They are no longer soft, yet they retaina matte, almost vulnerable surface. Thematerial choice emphasizes both fragilityand resilience — a quiet strengthheld within repetition.

Ataraxis und die Geister, die ich rief

Zur Jahresausstellung 2021 der HfbK Hamburg
entstand das Projekt „Summertime Sadness“.
Der Himmel ist blau und doch regnet es hier.
Spiel mir das Lied von Corona.
Bemaltes Seidenbanner, Fotocollage
Im Januar 2020, kurz vor Pandemiebeginn durfte ich Teil der Gruppenausstellung des Berufsverbands Bildender Künstler*innen sein. Im Zuge dessen schuf ich eine Installation aus Treibholz, die mit 16 Kilometern schwarzen Fäden verwoben war und in deren Mitte eine Schaukel zum Verweilen einlud.
Monotironie heißt dieses bereits 2016 gestartete Projekt, das in der Installation im Kunsthaus Hamburg, mit freundlicher Unterstützung des HfbK Freundeskreises seinen Abschluss fand.
Der Name setzt sich dabei aus den Worten „Monotonie“ und „Ironie“ zusammen und beschreibt in erster Linie Zustände, die sich auf ironische Weise monoton eingefahren haben.
Das bedeutet nicht, dass der Vorgang an sich ironisch ist, es bedeutet viel eher, dass die Ironie in der immer gleichen Monotonie eines solchen Zustands erzeugt und reproduziert wird.
Monotironie erhebt als Begrifflichkeit keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist weder linguistisch noch philosophisch aufgearbeitet.
Monotironie ist ein Gedankenkonstrukt, das die tägliche Überforderung mit Kausalitäten beschreibt und versucht erfahrbar zu machen.
Monotironie ist ein Prozess, der sich in stetiger Entwicklung und Veränderung be- und keine klare Abgrenzung erfindet.
Fotos: Ulrike Schmidt
Excuse me
Selbstfahrender Rollstuhl
In dem Projekt „Excuse Me“ setze ich mich kritisch mit der Barrierefreiheit unserer Hochschule auseinander.
So entstand, ursprünglich im Rahmen der Gruppenausstellung „I never promised you a rosegarden“, welche im Januar 2022 im Einstellungsraum Hamburg e.V. stattfand, der selbstfahrende Rollstuhl.
Das System zur Jahressausstellung der HfbK Hamburg im Februar 2022 noch einmal modifiziert, begegnete der Rollstuhl im Verlauf der Ausstellung den Besucher*innen und sorgte meist für verblüffte Blicke und Verwunderung, fehlte doch der Mensch in ihm. Parallel dazu schrieb der Rollstuhl über die Zeit der Ausstellung an einem Tagebuch und berichtete dort über die Erfahrungen, Begegnungen und leider auch über die unüberwindbare Hindernisse in der Hochschule. Auch der Titel ist als direkte Anspielung auf die vielen Einschränkungen, denen körperlich beeinträchtigte Menschen in ihrem Alltag immer wieder begegnen, zu verstehen.
Die Luft ist raus!
Studio Konzeptionelles Design (Prof. Ralph Sommer)(WiSe 20/21)